Über Praxis sprechen. Aber wie?
Universität der Künste, Berlin
Donnerstag, 5. März 2026 bis Samstag, 7. März 2026
Ort
UdK, Mierendorffplatz, Raum 401 und 402
Thema:
In unserem ersten Workshop setzen wir uns mit der Frage danach auseinander, wie wir beschreiben können, was wir überhaupt tun. Das heißt: Wir reden über künstlerisch-wissenschaftliche Praxis. Dieses Sprechen hat viele Dimensionen. Sprechen kann man über die eigene Praxis. Sprechen kann man über die Praxis der anderen. Sprechen kann man über die eigene Praxis, die mit der Praxis der anderen verknüpft ist. Sprechen kann man dabei ganz allein für sich selbst, indem man sich Auskunft darüber gibt, was man eigentlich macht, wenn man etwas macht. Sprechen kann man zu anderen, um ihnen einen Einblick in bestimmte Praxiszusammenhänge zu geben. Und sprechen kann man zu diesen anderen immer auch, um ihnen die Möglichkeit zu geben, eine eigene Praxis zu entwickeln oder zu erweitern. Sollte man vorhaben, diese anderen dazu zu bringen, über diese eigene Praxis und über den Zusammenhang mit der Praxis anderer zu sprechen, stellt sich die Frage, was man ihnen vorschlagen und wie man mit ihnen üben könnte — so wie sich in all diesen Hinsichten immer wieder und vielleicht gar nicht abschließbar zu beantwortende Frage stellt: “Über Praxis sprechen – aber wie?”
Wir wollen uns gemeinsam danach fragen, wie sich für jede*n von uns aus der je eigenen Praxis heraus diese Frage auf welche Weise gestellt hat und immer noch stellt. Wir wollen rekonstruieren, welche Versuche wir unternommen haben und noch unternehmen, eine Antwort zu finden. Und wir wollen danach fragen, inwieweit dieses Fragen nach dem Sprechen über Praxis selbst wiederum als eine Praxis verstanden werden kann, über die gesprochen werden könnte – aber wie?
– Teilnahme auf Einladung –
PROGRAMM
Donnerstag, 5. März
14h Begrüßung, Vorstellungsrunde
15h Marie von Heyl: Theorie als Praxis
16h Pause
16:30h Hanna Engelmeier: Theorie loswerden
17:30 Pause
18:30h Niklas Maranca: Das mikrophänomenologische Interview
Freitag, 6. März
Beginn: 10:15h
10:30h Jakob-Margit Wirth: Mit der Praxis sprechen – Ein Versuch der Praxis ohne das Über
11:30h Pause
12:00h Hilmar Schmundt: Talking about Eisbaden
13h Mittagspause
14h Maja von Kriegstein: Framing als nomadische Praxis
15h Kasia Fudakowski: Switching Motors, Shifting Gears. A short presentation about the motivational shift behind making invited and uninvited art work
16h Transfer zum Make–Up Space (Papierstraße 11) und Spaziergang
18h Moritz Klenk: Cooking something up!
Samstag, 7. März
Beginn 10.15h
10:30h Stephan Porombka: Über Praxis reden. Diesmal so.
11:30h Mischa Mangel: “Wir sind halt keine Gedichtprofessoren”. Wie Schüler:innen üben, über ihre lyrischen Text zu sprechen
12:30h Pause
13:00h Stefanie de Velasco. Immer über Praxis reden. Ein Potpourri